Aktuelles der Eicherfreunde Wassenberg!

Besuch im Eicher Museum Februar 2015

Es gibt wieder viele Neuigkeiten im Eicher Museum zu besichtigen. Die Bilder zeigen Toni Glasl und Johannes Linden beim Studium der neuen Fotowand über die Geschichte der Firma Eicher. Auf dem Bild mit dem Eicher Panther zu sehen: Von links nach rechts Toni Glasl, die Ehefrau von Egon Eicher, Johannes Linden, Irmtraud Schmidt und die Nichte von Egon Eicher, die momentan federführend das Bistro betreibt.

Eicherfreunde Wassenberg vom 16.-18.01.2015 on Tour in den Schwarzwald

Am 16.01.2015 starteten 10 Mitglieder der Eicherfreunde Wassenberg ins gemeinsame Vergnügen. Das erste Etappenziel war das Hotel zum Kreuz im Glottertal. Hier wurde eingecheckt und weitere Eicherfreunde schlossen sich unserer Truppe an. Den Einladungen der Eicherfreunde Georg Strecker und Heinrich Disch sind wir gerne gefolgt. Es erwarteten uns ein interessanter Eicher Fahrzeugpark und zuvorkommende und freundliche Gastgeber. Unsere gesellige Truppe lässt den ersten Abend bei einem guten Essen, weiteren edlen Tropfen und sonstigen geistigen Getränken im Kreuz bis in die Morgenstunden ausklingen. Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet und einem kurzen Zwischenstopp beim Landmaschinenhandel Heinrich Disch führt unser Weg zum Schluchsee. Hier nehmen wir mit weiteren 250 Eicherfreunden an der Hauptversammlung der Eicherfreunde Schwarzwald teil. Viele alte und neue Kontakte in der Eicher-Szene konnten geknüpft und aufgefrischt werden. Im Anschluss lassen wir den zweiten Abend im Hotel Tannenmühle in Grafenhausen in gemütlicher Runde ausklingen. Der letzte Höhepunkt unseres Wochenendtrips führte uns zu Joachim Schmieder in Nordrach mit seinem großen Angebot an Ersatzteilen und Zubehör.

Selfkant-Rundfahrt der Eicherfreunde mit Traktor und Planwagen

Anläßlich seines runden Geburtstages hatte es sich Mitglied Ludwig Beumers aus Selfkant-Hastenrath zum Ziel gesetzt, seinen Eicherfreunden die schönsten und interessantesten Ecken des Selfkants zu zeigen. Er lud am 12.10.2014 zur Rundfahrt mit Eicher Traktoren - für die Damen im Planwagen - durch seine Heimatregion ein, natürlich verbunden mit einer lekkeren Stärkung: Brunch im "Alten Rathaus" in Gangelt war eingeplant. Zuvor hatten wir am Ortsrand von Gangelt den "Mercatorpunkt" erkundet: Schnittpunkt des 6. östl. Längen- und des 51. Breitengrades. Der berühmte Kartograph des 16. Jahrhunderts (Erfinder der Technik, den Globus auf einer ebenen Karte abzubilden und des Längen-/Breitengradnetzes)hatte die ersten Jugendjahre in Gangelt gelebt.

Weiter ging es am Wildpark-Freiwildgehege vorbei auf niederländisches Gebiet der Gemeinde Onderbanken; zurück nach Deutschland dann in die Gemeinde Selfkant. Dank der gut ausgedachten Fahrstrecke erlebten wir die "höchste Erhebung"-den Schlouner Berg (101 m ü.M.), Tüddern mit seinem Bauernmuseum und den westlichsten Punkt der Bundesrepublik Deutschland. Bei Kaffee und Kuchen im Restaurant der historischen Windmühle Gangelt-Breberen klang der Nachmittag aus. Es war ein herrlicher Herbsttag! Danke an die Gastgeber Ludwig und Maria Beumers!

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Feld-Arbeitstag der Eicherfreunde Wassenberg am 20.09.2014

Dies hatten sich unsere Mitglieder schon lange gewünscht: einmal die Möglichkeit zu bekommen, ihre Traktoren und Maschinen ausgiebig einzusetzen. Auch pflügen muß man üben, und dafür bot sich nun auf Einladung unseres Mitglieds Hartmut Keller die Gelegenheit.

Auf dessen Feldern zwischen Erkelenz-Genfeld und Schwanenberg traf man sich um die Mittagszeit, und Rolf Larbalette berichtet: „Das Wetter war perfekt, und die Felder waren so groß, daß alle Traktoren unendlich viel Platz hatten…..

Am Nachmittag hatte Familie Keller auf einem Anhänger eine rustikale Brotzeit angerichtet. Die „Gäste“ bedankten sich ihrerseits im Namen der Eicherfreunde mit Blumen und einem stärkenden Trank bei den Gastgebern.


Endlich mal Flächen zu bearbeiten!


So eine Brotzeit tut gut!


Gruppenbild mit Nachwuchsfahrern


Hartmut Keller mit Tochter auf dem ED13, den er bei den Eicher Rübentagen 2007 in Wassenberg gewonnen hat. Aufgrund dieses schönen Gewinnes wurde er sofort Mitglied bei den Eicherfreunden Wassenberg.

Besuch im Eicher-Museum in Forstern August 2014: Firmen- und Industriegeschichte zum Anfassen

Stets Fortschritte macht der von Egon Eicher und den Eicherfreunden Forstern vorangetriebene Ausbau des Eicher-Museums. Ein Besuch ist absolut lohnend.

Die Ausstellungsstücke im EG und dem Untergeschoß werden immer zahlreicher. Letzter Zuwachs: ein frisch restaurierter Königstiger EA400. Sehr gelungen restauriert.

Interessant auch: die Mitarbeiter-Wand. Hier haben sich viele der früheren noch lebenden Eicher Mitarbeiter aus Versuch, Konstruktion, Produktion, Fuhrpark und Lager, Qualitätssicherung und Kundendienst, Büro, Verwaltung und Werbung eingetragen. Viele waren lange Jahre „beim Eicher“ beschäftigt, Jahreszahlen zwischen 1949 – 1992 sind notiert.

Die alten Photos aus der Firmengeschichte erläutern Details aus der Fertigung und zeigen die verschiedenen Standorte und die Entwicklung von Neuerungen.

Wir sind immer beeindruckt, mit welchem Einsatz einige Mitglieder der Forsterner und die Familie Eicher das Projekt unterstützen.


Die Eicher „Mitarbeiter-Wand“: viele Mitarbeiter waren lange Jahre „beim Eicher“


bei der Begutachtung des frisch restaurierten EA400: v.l. Werner Günzel, Anton Glasl, Johannes Linden, Ingo und Wilfried Drifte


Vor dem Eicher-Museum und dem Eicher-LKW: v.l. Anton Glasl, Irmtraud Schmidt, Johannes Linden, Egon Eicher, Ingo Drifte, Wilfried Drifte, Werner Günzel.


Auch dieser Traktor wird eines Tages ein Ausstellungsstück werden: ein 3016 Allrad mit 52 PS, momentan untergestellt im Garten der Eicher Villa.

Eicher Erntefest mit Eicher-Treffen und Feldvorführungen am Hausler Hof in Hallbergmoos

An diesem Treffen wollten wir teilnehmen: Johannes Linden und Irmtraud Schmidt fuhren mit dem Eicher Lkw Richtung Süden bis vor die Tore Münchens. Am Hausler Hof in Hallbergmoos fand am 23./24.08.2014 das große Treffen der „bayerischen Eicher-Fahrer“ mit Feldvorführungen statt.

Der Samstag begann noch ruhig; die Vorführungen liefen fast durchgehend. Sonntag herrschte großer Publikumsandrang; bei der Verpflegung hieß es da Schlange stehen. Das große Gelände und trockenes Wetter boten jedoch einen idealen Rahmen.

Beim Pflügen war richtig was los.
 
 


„Alte Mitarbeiter“: links Georg Bachmair, rechts Korbinian Kunstwadl. Dazwischen Johannes Linden.

Trekker – Frühling in Erkelenz-Granterath

Zum Oldtimer Trekker-Treffen am 1. Mai hatte der Trekker-Club Erkelenz-Granterath eingeladen und die Eicherfreunde Wassenberg waren mit einem beeindruckenden Aufgebot an blauen Eicher Traktoren vor Ort.

Eine harmonische Runde an einem herrlichen Frühlingstag. Besonders die Rundfahrt am Nachmittag durch die Felder rund um Granterath war ein Vergnügen für die passionierten Fahrer.

 
Ein gelungener Saisonauftakt beim Treffen fast „vor der Haustüre“

Vorfreude auf das „Eicher Erntefest“ am Hausler Hof in Hallbergmoos 2014

Unser Team-Mitglied Karl-Heinz Schuhmacher hat beim Erntefest 2011 in Hallbergmoos schöne Bilder gemacht, die er mit Texten unterlegt hat. Diese Photos stimmen uns ein auf das Treffen im August, das wir mit einigen Mitgliedern der Eicherfreunde Wassenberg besuchen werden. Nachfolgend der Bericht von Karl-Heinz Schuhmacher:

Ende August finden auf dem Hausler Hof bei Hallbergmoos nördlich von München jährliche Feldtage statt. 2011 standen erstmals Eicher-Traktoren im Mittelpunkt der vielfältigen Vorführungen. Die bayerischen Eicher-Fahrer präsentierten ihre Maschinen, und wir konnten jede Menge schöner Photos mit nach Hause nehmen.

Abb.1Abb.2Abb.3

Abb. 1: ED 16 I

Der ED 16 I wurde von 1948 bis 1950 gebaut. Es sollen nach unbestätigten Quellen 2210 Stück gebaut worden sein. Der Einzylindermotor holte aus 1.425 ccm 15 PS, später 16 PS bei 1500 U/min heraus. Anfangs mit einem Vierganggetriebe ausgestattet, erhielt der Schlepper später ein Fünfganggetriebe und wurde als ED 16 II bezeichnet.

Abb. 2: ED 16 II

Der Eicher ED 16 II wurde in den Jahren 1950 bis 1953 gebaut. Die gefertigten Stückzahlen sind nicht bekannt. Der Traktor, der eine sehr weite Verbreitung in der Landwirtschaft gefunden hat, besitzt mit einem Zylinder und 1.425 ccm Hubraum eine Motorleistung von 16 PS bei 1500 U/min. Anfangs besaß der mit fünf Gängen ausgestattete Eicher noch eine eckige, dem Wasserkühler angepasste Kühlerhaube. Mit dem Baujahr 1952 wurde die Haube abgerundet. Zwischen 1953 und 1957 wurde das Modell mit einem Hurth-Getriebe ausgestattet, wodurch die Motorleistung von 16 auf 19 PS anstieg.

Das Bild zeigt einen Eicher ED 16 II mit 16 PS als Zugfahrzeug für einen Eicher-Zweiachsanhänger beim Beladen mit Getreidegarben.

Abb. 3: EKL 15 / II

Der Eicher EKL 15 / II wurde von 1953 bis 1958 mit beachtlichen 10.353 Stück gebaut. Das Modell galt als Ergänzung der Modellpalette, da der ED 16 II mittlerweile mit 19 PS angeboten wurde. Es war bei den Landwirten sehr beliebt und bedeutete oftmals den Einstieg in die Motorisierung. Sein Motor leistet mit einem Hubraum von 1.425 ccm 15 / 16 PS bei 1500 U/min. An diesem Modell kam erstmals die klappbare Motorhaube zum Einsatz.

Das Bild zeigt zwei Traktoren, die im Zug einen Zweiachsanhänger ziehen. Der erste Traktor hat ein Mähwerk (Balkenmäher), der zweite besitzt ein Anbaugerät zur Maisernte.

Eicher Erntefest mit Eicher-Treffen am Hausler-Hof in Hallbergmoos vom 22.-24. August 2014

Ende August finden auf dem Hausler Hof bei Hallbergmoos nördlich von München jährliche Feldtage statt. 2011 standen erstmals Eicher-Traktoren im Mittelpunkt der vielfältigen Vorführungen. Die bayerischen Eicher-Fahrer präsentierten ihre Maschinen. Im Bild zieht ein Eicher ED 33 aus dem Jahr 1957 einen Claas-Mähdrescher. Von dem Modell ED 33 wurden 1956-1958 insgesamt 256 Traktoren gebaut. Der Schlepper leistet mit zwei Zylindern 33 PS.
Wir werden in den kommenden Monaten noch einige schöne Photos aus 2011 auf unserer Web-Seite präsentieren.
Die Eicherfreunde Wassenberg planen, im Jahr 2014 mit einigen Teammitgliedern und Oldtimer Trekkern bzw. Fahrzeugen am Hausler Hof dabei zu sein.


Traktor-Segnung in Matzerath 2013

Die Trekker-Freunde Matzerath-Granterath hatten wie auch in den letzten Jahren am letzten Sonntag im Oktober zur Traktor-Segnung eingeladen.

Rund um die Kapelle – den „Hohen Dom zu Matzerath“, wie sich Karl Mones auszudrücken pflegt – versammelten sich trotz schlechtem Wetters wieder zahlreiche Oldtimer Traktoren und Fahrzeuge um nach dem Gottesdienst gesegnet zu werden.

Anschließend gab es – von der Dorfgemeinschaft serviert – ein leckeres Frühstück im Gemeindehaus.

  
  

Jahresabschlußsitzung der Eicherfreunde Wassenberg

Mit erfreulich großer Beteiligung fand unsere unsere Jahresabschlußsitzung am 25.10.2013 in Wassenberg-Orsbeck statt.

Gemeinsam wurde beschlossen, daß wir bei unserem Status als Interessengemeinschaft bzw. nicht eingetragener Verein bleiben wollen.

Johannes Linden wurde für 2 Jahre als Sprecher bzw. Vorsitzender gewählt.

2014 wird es einige gemeinsame – jedoch team-interne Veranstaltungen geben. Unter anderem steht ein Spanferkel-Essen an, das von unserem Traktor-Gewinner aus 2007 gesponsert wird! Schon mal danke schön im voraus!

„Buure Maat“ in unserer Kreisstadt Heinsberg mit Eicher Traktoren

Zu Beginn der Erntedankzeit hatte der Gewerbe- und Verkehrsverein Heinsberg am 3. September-Wochenende zum Bauernmarkt ins Zentrum von Heinsberg eingeladen.

Guenter Kleinen vom G&V – selbst Traktoroldtimer-Fan – hatte die Eicherfreunde Wassenberg persönlich eingeladen, und wir sind gerne gekommen. Das Wetter hielt, und so verbrachten wir einen gelungenen Herbsttag mit einigen unserer Oldtimer im Zentrum von Heinsberg.


Die Firma Traktorteile Nolten mit ihrem Magirus Feuerwehrauto. Ehefrau Marion erklärte und zeigte währenddessen interessierten Besuchern die Kunst des Klöppelns.




Die „alten Hasen“




...und der fröhliche Nachwuchs!

Der Verlosungsschlepper von 2010 immer dabei. Eicher Traktoren auf der Hochstraße.

Eichertreffen in Affalterthal in der Fränkischen Schweiz

Zum 5. Eichertreffen hatten die Eicherfreunde Affalterthal eingeladen: wir – Johannes Linden und Irmtraud Schmidt - sind der Einladung gerne gefolgt und mit dem Eicher Oldtimer LKW, auf der Pritsche den ES 400, in die Fränkische Schweiz gefahren. Unterstützung bekamen wir vor Ort noch von unserem Wassenberger Team-Kollegen Franz-Josef Schmitz mit seiner Gattin.

Affalterthal gehört zum Markt Egloffstein, und die Eicherfreunde mit Unterstützung des gesamten Dorfes hatten es sich zum Ziel gesetzt, ein großes und großartiges Treffen durchzuführen.

Die Verlosung eines Traktors, eines EKL 15 mit 16 PS sollte einem guten Zweck dienen: der Erlös war bestimmt für die Kinderkrebsstation der Universität Erlangen, wo nun ein technisches Gerät zur Nachsorge der Patienten gekauft werden kann, das sonst nicht finanzierbar gewesen wäre.

Das Team der Eicherfreunde Affalterthal musste ganze Arbeit leisten. Das große Zelt war bereits am Samstag gut gefüllt, aber der Zuschaueransturm am Sonntag überstieg alle Erwartungen: Simon Gemählich – für die Verpflegung im Zelt zuständig – musste ständig nachbestellen. Fränkische Bratwürste mit Kraut, fränkischer Braten mit Klöß, das sind geschätzte Spezialitäten.


Besonders vor der Verlosung gab es keinen freien Platz im Festzelt

Das Programm der beiden Tage war abwechslungsreich und vielseitig: Fazit: das war ein sehr gelungenes Treffen, eine Werbung für Eicher Traktoren und ein voller Erfolg für den guten Zweck.

Eicherfreunde Wassenberg bei den „Historischen Feldtagen“ in Nordhorn 10./11.08.2013

Das waren Feldtage der Superlative:
Das Wetter: optimal
Das Ausstellungsgelände: perfekt
Das Programm: vielseitig, interessant und wunderbar anzuschauen.

Mit einem Großaufgebot waren die Eicherfreunde Wassenberg in Nordhorn vertreten. Bereits am Mittwoch war Familie Nolten, Willibert, Marion und André per Achse gen Norden gestartet. Am Freitag früh um 5 Uhr startete unter Führung von Dieter Amend ein Konvoi mit Uli Merx, Timo Amend, Frank und Jan-Philipp Hoeren, Günter und Tobias Mütz und unserem Schlüter-Mann Georg Kehren. Johannes Linden und Irmtraud Schmidt mit dem Eicher LKW und dem Schmalspur ES 400 auf der Pritsche starteten zu einer etwas kommoderen Zeit. Und Marc Nolten mit dem Eicher Magirus LKW, einen ES 400 und einen 16er Eicher auf der Ladefläche, und dann als Clou den Colani-Eicher auf dem Tieflader hintendran, kam als letzter Fahrer unseres Teams am Freitag gegen Abend auf dem Veranstaltungsgelände an.

Auf dem Tieflader hatten Conrad, Markus und Stefan Schlösser ihren ED 16/2 mitgebracht, und die Familien Franz Krekels und Marcel Schories waren mit dem PKW angereist.

Schon am Ankunftstag machte sich die gute Organisation bemerkbar: Einfahrt, Abladen, Anmeldung und Einweisung auf den Standplatz - alles klappte reibungslos. Die Nordhorner hatten – bei sich abzeichnenden optimalen Wetterverhältnissen – auch beste Laune. Abends wurde noch lange zusammengesessen.

Die offizielle Eröffnung am Samstag um 10 Uhr sah Vorstand und Geschäftsführer des Treckerclubs, Hauptsponsoren und dann Egon Eicher auf der Bühne. Der Sohn von Josef Eicher erzählte in bester Laune von der Entwicklung des Eicherrades. „Es ist immer noch der erste ED 16, der im Rad läuft“ zur Qualität der Eicher Maschinen und „der Schwimmer schwimmt immer oben“ zur Technik der Spritansaugung – Egon Eicher plaudert publikumsnah.

Anschließend beginnen direkt Vorführungen auf verschiedenen Parzellen. Das große Gelände ist in Felder eingeteilt, worauf sowohl Traktoren nach verschiedenen Marken sortiert ausgestellt sind (die Eicher natürlich zentral beim Eicherrad), als auch Streifen von Getreide, Mais und Kartoffeln angelegt sind.

Getreideernte, Maishäckseln, Kartoffel herausmachen und sortieren, Gras mähen, Heu wenden und laden, pflügen und krümeln...und und und. Und das alles mit Eicher Traktoren und Maschinen! So umfassend kann das kein anderer Feldtag bieten.

Es war ein Genuß, dies alles zu beobachten!


Kartoffelernte mit Eicher und Günter Wolf


Maishäckseln


Daniel Freitag bei der Arbeit mit dem Pflug


Eicherfreunde Wassenberg am Treffpunkt

Impressionen vom „Historischen Feldtag“ in Nordhorn aus Sicht der Eicherfreunde Wassenberg

Teammitglied Rolf Larbalette feiert seinen 50.!!

Am Samstag, 10.08.2013, dem Samstag des Nordhorner Feldtages 2013, hat unser verdientes Mitglied und unser Freund Rolf Larbalette zu seinem 50. Geburtstag nach Neuss auf die Kaarster Landstraße eingeladen.
Da war es uns eine ehrenvolle Pflicht und Freude, mit einigen Teamkollegen vor Ort zu sein und mit Rolf, seiner Familie und seinem großen Freundeskreis zu feiern. An dieser Stelle noch einmal unsere herzliche Gratulation!
Stolz hatte Rolf natürlich auch seinen Eicher Traktor im Hof aufgestellt!

Rolf Larbalette (v. l.) hat den Eicher im Hof aufgebaut

Treffen im Eicher Museum: Konstrukteur Richard Sixt erzählt von der Entwicklung und vom Bau des Eicher LKW

Johannes Linden von den Eicherfreunden Wassenberg hat im Juni 2012 die Restaurierung seines Eicher LKWs abgeschlossen. Nach ca. 3-jährigen äußerst aufwändigen Renovierungsarbeiten besitzt er nun ein sehr ansprechendes Oldtimer-Fahrzeug in technisch einwandfreiem, neuwertigen Zustand. Dieses Fahrzeug hat er bereits 2012 auf verschiedenen Eicher-Ausstellungen gezeigt mit überragender Resonanz. Auch zukünftig wird er mit dem LKW, beladen mit einem Schmalspur-Eicher auf der Pritsche, zu einigen Eicher-Treffen fahren.

In diesem Zusammenhang – um die „Geschichte“ seines Eicher LKWs abzuklären und weitere Informationen zu erhalten – bat er um ein Treffen mit dem Eicher-Konstrukteur Richard Sixt.

Fachgespräch im Eicher Museum

Im Februar 2012 klappte es dann mit einem Treffen im Eicher Museum in Forstern: Egon Eicher als Gastgeber und als damaliger „Junior“ Zeitzeuge, Anton Glasl als technischer Delegierter der Eicherfreunde Forstern sowie – und das war der Anlaß – Richard Sixt, zuständig für Konstruktion und Entwicklung bei Eicher in den 60-er, 70-er und 80-er Jahren. „Bis zum Ende war ich da“, sagt der heute 85-jährige Rentner stolz.


Unterschrift: von rechts nach links: Richard Sixt, Egon Eicher, Anton Glasl, Johannes Linden.
Im Hintergrund der Schreibtisch des Firmengründers Josef Eicher.


Wir baten Richard Sixt, uns seine Erinnerungen zur Entwicklung und zum Bau des Eicher LKWs, speziell des Führerhauses mitzuteilen.

„Wir hatten für die Eicher LKW zuerst das italienische OM-Führerhaus verwendet. Dieses Führerhaus erwies sich als zu klein, und es musste von Eicher ein komplett neues Führerhaus konstruiert werden.“ Richard Sixt erzählt, wie Josef Eicher damals zu ihm kam und ihm den Auftrag gab: Du musst ein neues Führerhaus entwickeln! Und wie er dann eine Spanplatte in Straubing besorgt hat für den Entwurf des Daches. Daraus wurde manuell ein Holzmodell gebaut; dieses Holzmodell sollte mit Blech überzogen werden. Jedoch dieser Versuch misslang: das Blech wellte sich.
Ein Werkzeugmacher schlug vor, Kunststoff mit Metallkanten zu verwenden. Also wurden Freitag/Samstag Versuche unternommen, die Teile in Kunststoff zu gießen. „Samstag abend war ich krank wegen der Dämpfe..“ sagt Richard Sixt. Am Montag wurde natürlich weitergearbeitet.
Diese Methode war dann erfolgreich. Auf der IAA 1965 konnte dann der neue LKW mit dem neuen Führerhaus vorgestellt werden. Er fand soviel Anklang, dass Magirus-Deutz sich zur weiteren Zusammenarbeit anbot. Eicher baute später den LKW für Magirus-Deutz, mit Deutz Motor und Magirus-Front und konnte so seine Werke in Dingolfing und Pilsting auslasten.

Eicher LKW – Kipper Fg.Nr. L55531 von Johannes Linden

Mit einem Magirus Sechszylindermotor mit 120 PS ausgestattet und 7,5 to. zulässigem Gesamtgewicht, wurde dieser „Eicher Magirus“ transexpress in Dingolfing gebaut und lief als Vorführfahrzeug im Werk. Später wurde er verkauft an die Firma Weinberger in Haag/Obb.– ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb, der die Anlagen der Firma Eicher damals in Pflege hatte. Richard Sixt kann sich gut an dieses Fahrzeug erinnern: „der lief als erster Sechszylinder mit Deutz Motor als Versuchsfahrzeug im Eicherwerk. Deshalb hat er auch das originale Eicher Typenschild.“

Bei der Restaurierung hat Johannes Linden die Magirus-Front zurückgewandelt in die Eicher Front mit den Eicher Scheinwerfern.


Eicher LKW von Johannes Linden, Wassenberg


Vor der Weiterfahrt: Richerard Sixt, Anton Glasl, Irmtraud Schmidt, Egon Eicher und
Johannes Linden beim Weißwurst-Essen im Museum.


Aus dem Notizbuch der Reise zum Schluchsee – von Irmtraud Schmidt